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Mitschrift 2015: Positionierung

  • Marketingbegriff seit ca. 40 Jahren, Literatur: „Wie Marken und Unternehmen in übersättigten Märkten überleben“ (Trout/Ries) (Original: http://bit.ly/1QPa0oU – gibts aber auch auf Deutsch – der Klassiker zu diesem Thema, immer noch aktuell)
  •  Wahrnehmung von Angeboten hat sich verändert. Beispiel die Marke Tempo als Synonym für Taschentücher. VW „das“ Auto. Daimler über Qualität und Sicherheit Wahrnehmung von Kirche häufig als altbacken unf rückständig.
  • Identität: Was macht mich aus? Was ist mein Merkmal, Charakterisierung? Wer sind wir?
  • Positionierung: Wie kann ich mich auf dem Markt positionieren, wahrgenommen werden und eine Nische finden?
    • Profilierung: Wie schaffe ich, das zu schärfen und sichtbar zu machen?
    • Kommunikation: Wie kann ich das transportieren
  • Ideal-Leistung: Wenn ich das mache, was der Markt will und das gut mache
  • Ideal-Wahrnehmung: Das funktioniert, wenn ich weiß, wer ich (nicht) bin und das kommunizieren kann
  • Ideal-Erwartung: Wenn Produktversprechen und Erwartung übereinstimmen

Hier kann man sich den gezeigten "Positionierungs-Kompass" anschauen:http://www.gute-botschafter.de/positionierung/Und hier den kleinen Erklärfilm dazu:https://www.youtube.com/watch?v=MMkTVIraPf4 Identität und Profilierung:

  • Identität ist Blick nach Innen und unabhängig von anderen. Was ist da, wer sind wir? Und wo trifft sich ein Bedürfnis mit dem, was wir geben können?  für die EKD siehe  http://www.ekd.de/EKD-Texte/kmu5.html
  • Profilierung: Welche Bedürfnisse gibt es, die wir bedienen können?

Anwendungsfall auf Kirche bezogen: 

  • Was kann Kirchengemeinde vor Ort machen? Leute mit bestimmten Befähigungen --> weg von dem „Wir müssen alles können“. 
  • Kirchliche Realität sieht aber anders aus, da Hauptamtliche Status quo erhalten wollen. Ehrenamtliche koordinieren für Profilbildung
  • Jede Gemeinde hat eigene Identität à schwer, sich von bisherigem zu lösen (Fusionierung, Entscheidungen) àAber auch Neuschaffung von Identität!
  • Es braucht die, die mutige Entscheidungen treffen.  
  • Es gibt oft nicht DIE richtige Entscheidung, aber die mutige ist die beste à Für eine Richtung klar entscheiden. z.B. auch den Mut mit Partnern zu kooperieren.
  • Mut zur Lücke: Falls gerade keine Jugendarbeiter da sind, dann Fokus auf andere Bereiche und zielgruppengerecht. Auch wichtig um Kräfte von Mitarbeitern zu schonen.­­­­­

 Positionierung im Gemeindekontext

  • Was haben wir zu geben, was andere NICHT geben können?
  • Was wollen Menschen von Gemeinde?
  • Was macht Kirche/Gemeinde aus?
  • Was ist besonders?

Literatur: „Frag immer erst: Warum?“ (Simon Sinek)o   Was?o   Wie?o   Warum?Das zugehörige Buch: http://bit.ly/1NKuzVaVideo von einem Vortrag, in dem er den Golden Circle erklärt: https://youtu.be/u4ZoJKF_VuA?t=106 --> Nachfrage ist nicht das Problem – wie wird Angebot deutlich gemach?. Langer Prozess und wichtig, diese Fragen zu stellen  Auf Wunsch – weiterführende Literatur:

  • Kerstin Friedrich und andere: "Das große 1x1 der Erfolgsstrategie: EKS® - Erfolg durch Spezialisierung" – Die EKS Strategie ist ein etablierter Weg zur Positionierung, angewandt zum Beispiel von bekannten Unternehmen wie Würth
  • Peter Sawtschenko: "Positionierung – das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten" – Ein anderer praktischer Ansatz, selbstentwickelt von einem weiteren Spezialisten.
  • Andreas Freitag: "Von Marken und Menschen. Arbeit, Führung und das Gute Leben." – Etwas allgemeiner zu diesem Themenfeld ein sehr eigener aber leicht zu lesender Ansatz.