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Mitschrift 2015: Gemeinde goes SocialMedia

Fragen

  • Wer hat schon einmal erfolgreich Social Media in seiner Gemeinde angefangen / angestoßen? Wie konnten Menschen dafür gewonnen werden? wie misst sich erfolg?
  • Für welche inhaltlichen Beiträge nutzt Ihr SocMed? aktuelle aktionen, aktuelle ereignisse, besondere gottesdienste, erwähnungen in rundfunk und presse.
  • Wie wichtig ist der Rückhalt und das Mittun der Verantwortlichen (Pastoren / Priester)?
  • Welche Plattformen? website für statische inhalte, facebook/twitter für aktuelles

Antworten / Beiträge

  • Manchmal besteht die Angst: "Wenn wir SO öffentlich einladen (auf SocMed) – dann kommen die ja!" – Aber eigentlich ist das doch wünschenswert...
  • esm.de (Gemeindeverbund) Facebook Seite: bei guten Beiträgen kann es schon mal einen 2000er Zugriff geben
  • Der SocMed Beauftragte des Vatikan (Paul Tighe – https://twitter.com/pauldavidtighe ) sagte mal: Hört auf von Neuen Medien zu sprechen! / Wir sollten dafür da sein, SocMed eine gute Seele zu geben, dort als Christen unterwegs sein und Gutes verbreiten. – Schönes Argument!
  • Es geht in der Gemeinde ja erst mal nicht um "Erfolg" = Klickzahlen etc., sondern darum, dass man als Organisation ähnlich wie Einzelpersonen "etwas von sich weitergibt / teilt"
  • Argument gegen Kritiker: Ein Gemeindebrief kann ja genauso Wellen schlagen! Auch in der Gemeindeversammlung können Leute "etwas los werden".
  • Wir sind einfach zu Dritt gestartet – und haben uns dann später den Segen der Gremien geholt. Das hat funktioniert. wo zwei oder drei ... :):) bin mit einem Blog gestartet. facebook half dann mit einer größeren reichweite.
  • Läuft nicht so gut: Beschränkt sich auf immer dieselben drei Unterstützer. Highlights laufen gut, laufende / liturgische Angebote schwierig. durchhalten.
  • Wir nutzen Flickr, aus der Not geboren: Wir haben in unserem CMS keine gute Möglichkeit, Bildergalerien zu integrieren. Habe selber den Flickr Stream dann auch einfach selbst gestartartet. Das wird genutzt, Mitglieder geben uns massenhaft Fotos – die werden angeschaut, angeklickt. Eltern unterschreiben, dass wir veröffentlchen dürfen (z.B. vom Kindergartenfest). cms abhängig. bilder-cd als handout kann man auch machen.
  • Gute Vorbereitung, speziell auch zu rechtlichen Fragen, ist wichtig – das gilt aber auch für Gemeindebriefe... bessert sich mit der erfahrung.
  • Andererseits: einfach mal machen, starten. Nicht damit es 3 Jahre dauert, bis es einen Facebook Kanal gibt, alle Teilnehmenden und Verantwortlichen sich koordiniert haben etc...
  • Bei versehentlich veröffentlichten Fotos reicht oft eine Entschuldigung.
  • Wir hatten mal eine Klage – kostete einen 1000er, "haben wir sportlich gesehen..." upps. bei uns nur beschwerde von kita-eltern. seitdem keine kinderbilder (nahaufnahmen) vom gemeindefest mehr. schade eigentlich.
  • Kenne ein paar wenige Pfarrer, die Facebook zur Verkündigung nutzen (Text zum Sonntag posten). Ein anderer postet sonntäglich ein Foto seiner Kirche. Aber richtig strategisch, nicht nur punktuell getrieben – nein. Tageslosung ist auf unserer Website eingebunden. Pastoren trauen sich da nicht ran.
  • Ich poste immer die Tageslosung, wöchentlich ein Bild, außerdem den Text zum Sonntag, besonders gut funktioniert Punktuelles: Themenbezogenes (Anne-Frank-Ausflug), mal ein Gruppenbild...oder wenn die Kirche umgebaut wird. (Orgelsanierung, Dachstuhlreparatur, ...)
  • Für mich wirkt es viel stärker, wenn einzelne Personen sichtbar werden und selbst sprechen – nicht nur ein organisationales "Wir", hinter dem man keine Menschen erkennt. dann erkennt man aber auch, dass hinter dem WIR oft nur ein einziges ICH steckt :) Das finde ich dann auch gut. :-) Besser als immer nur bewusst "offizielle Sprache"
  • Internetseite: oft kein personeller Bezug. fanpage vs. profilseite - was ist besser?
  • Ich habe den Weg in meine Gemeinde übers Internet gefunden – über die Homepage. Sollte man nicht auch dort die Menschen sehen, die dahinter stehen? unbedingt.
  • Ich rate Gemeinden immer, möglichst viele Menschen zu zeigen. Beispiel: Die Kontaktperson, die auf der Homepage mit Telefonnummer steht direkt auch mit Bild zeigen. rate ich unserem KV auch. wird aber freundlich ignoriert. :) hauptamtliche sind natürlich mit bild präsent.
  • Wenn ein Pastor/Priester verweigert – schwierig, auch wenn er rechtlich nicht die höchste Instanz ist. priestertum ALLER gläubigen.
  • Idee: Über Veranstaltungen / Vorbild Makerspace / HandsOn auch Verantwortliche heranführen
  • Kanäle: Verbreitung sehr abhängig von Alter und Interessengruppen – auch die Art der Inhalte ist zu bedenken können nicht alles bedienen.
  • Twitter: viele tote Accounts, Leute schwer auszumachen gucke da auch eher selten mal rein
  • Andere Erfahrung: Twitteraccount badische Landeskirche in einem Jahr verdoppelt – Twitter hat sich im letzten Jahr stark entwickelt
  • Motivation für mich: früher "blieb die Kirche im Dorf", wo die Menschen auch waren – heute ist das anders – als Kirche dort sein, wo die Menschen sind! nutze facebook auch für die partnerschaftsarbeit. aber auch da mehr lurker als aktive.